Jens Thiel – signal2noise - venture & innovationsmanagement UG | About
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Jens Thiel
Jens Thiel

“Pluralis commercialis” – das “wir” auf dieser Seite bin im wesentlichen ich. Mein Name ist Jens Thiel (*1970) und signal2noise ist das juristische Dach meiner Arbeit.

 

Meine Gründungs- und Startuplaufbahn beginnt gegen Ende des vergangenen Jahrtausend; mit Sechzehn entwerfe und verkaufe ich Halogenniedervolt-Lichtsysteme. Abitur im noch rohen neuen Berlin der 1990er; Studium in Giessen, London und Kazan. Statt bei einer großen strategischen Beratung zu unterschreiben, gründe ich kurz vor Ende meines Studiums gemeinsam mit Gregor Streiber die Jens & Friends – Sandwich & Coffee Bars AG. Starbucks hatte es zu dieser Zeit noch nicht einmal bis London geschafft und niemand in Berlin trinkt Kaffee aus Pappbechern mit Deckel. Wir waren jung, und wir hatten das Geld. Nach drei Jahren ist es vorbei. Heute staunen wir, welche elementaren Fehler wir damals machten.

 

Im Jahr 1999 spült die erste Startup-Welle durch Deutschland, nachdem Oli Samwer & Team Alando (sic) an eBay verkauft hatten – ich baue mit Kollegen die venturepartner GmbH auf, das zweite deutsche Beratungsunternehmen in diesem Bereich. Wir bringen Deals zusammen, und veranstalten als Dependance des von Nick Denton mitgegründeten First Tuesday Netzwerktreffen in Berlin mit bis zu 1.500 Teilnehmern aus der Startup-Szene. High life..

Im selben Jahr entwerfe ich gemeinsam mit Martin Sinner das Geschäftsmodell für idealo, schreibe den Business Plan und sorge für die Finanzierung. Ich entscheide mich, Berater zu bleiben und Martin beginnt, das Unternehmen aufzubauen. Dann platzt die erste Internet-Bubble. Ich restrukturiere zig Millionen schwere Immobilienportfolios.

 

Was mich interessierte, war immer das Neue – was es schon gab oder was ich schon gemacht hatte war ja schon da. Was war noch offen in diesem Horizont? Ich probiere den Kunstmarkt aus, forsche in Kulturwissenschaften – und sinke zugleich mehr und mehr in den Abgrund einer ausgewachsenen klinischen Depression. Gegen Ende der Nullerjahre gelingt mit der Großen Pyramide dann ein von der Kulturstiftung des Bundes finanzierter weltweiter Medienstunt, aus dem aber eigentlich ein wirkliches Produkt hätte werden sollen. Presse kann eine warme Decke sein; sie ist kein KPI.

 

Heute lebe ich in Leipzig, arbeite an eigenen Projekten und habe riesige Freude daran, für ein paar Wochen oder Monate andere Gründer zu begleiten und nach vorne zu bringen.

 

Neues zu schaffen ist noch immer ziemlich anstrengend und risikoreich. Aber warum etwas machen, was es schon gibt? Es ist ja schon da..

Miscellanea

Über die Zeit haben sich einige Veröffentlichungen angesammelt, die im weiteren Sinne einen Bezug zu Startups und Gründungen haben. Not essential but certainly inspiring reading. Ein Klick auf die Bilder führt zu den Büchern bzw. Texten.

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TGP Book Cover
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Ingo Niermann protokolliert sechzehn junge Unternehmer, die mehr wollten als Geld verdienen und zwischendurch auf die Nase gefallen sind. Ein Panoptikum von Leidenschaft und Scheitern, das bis in die dritte Auflage Leser gefunden hat. Mein Protokoll stammt aus dem Jahr 2000 und blickt zurück, was bis dahin geschah.

With Ingo Niermann we created the idea of “The Great Pyramid” as a globally marketed cemetery that would bring economic revival to Saxony-Anhalt. We worked with Rem Koolhaas and Miuccia Prada receiving tons of press coverage. We failed. Frauke Finsterwalder hat uns 2007 mit einem Dokumentarfilm teilnehmend begleitet.

Im Jahr 2003 entdeckte ich den Monobloc, den billigen Plastikstapelstuhl, der das erfolgreichste und zugleich ungeliebteste Möbel unserer Kultur geworden war. Ich begann nachzuforschen und zu publizieren, u.a. in Christian Krachts “Der Freund”. Mein Dissertationsprojekt in Kunst- und Medientheorie an der HfG Karlsruhe ruht.

My seminal Monobloc-essay from “Der Freund” in English and slightly extended for Ernesto Oroza´s “Design Miami 2010 Tabloid #17. I used to blog about this wondrous artefact at functionalfate.org which fostered a new worldwide movement of artistic and conceptual Monobloc-remixes from artists and designers.

"Signal what..?"

Warum “signal2noise”?

“Signal-to-noise ratio (abbreviated SNR) is a measure used in science and engineering that compares the level of a desired signal to the level of background noise. It is defined as the ratio of signal power to the noise power, often expressed in decibels. A ratio higher than 1:1 (greater than 0 dB) indicates more signal than noise. While SNR is commonly quoted for electrical signals, it can be applied to any form of signal.”
Der Name will schlicht sagen: Lasst uns rausgehen aus dem Rauschen!

Mehr auf Wikipedia EN oder DE.